Informationen zum Akustikusneurinom

Das Akustikusneurinom ist ein gutartiger Tumor der Hüllzellen, auch Schwannom genannt, des 8. Hirnnerven (Nervus vestibulocochlearis), der meist von der Pars superior des Nervus vestibularis ausgeht. Ohne Therapie kommt es häufig zu einem langsamen progredienten Wachstum des Tumors bis in den Kleinhirnbrückenwinkel hinein. Der Tumor führt zur Verdrängung und zum Funktionsverlust des 8. Hirnnerven mit Schwerhörigkeit, Ertaubung, Tinnitus und Schwindel, des Nervus fazialis (Gesichtsnerven) mit Fazialisparese sowie des Hirnstammes und des Kleinhirnes.

Therapeutisch stehen 3 Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Die mikrochirurgische Tumorentfernung, wobei kleinere Tumoren vom HNO-Chirurgen transtemporal oder seltener translabyrinthär entfernt werden können. Größere Tumoren werden neurochirurgisch über einen z. B. retrosigmoidalen Zugang entfernt.

  • Alternativ kann eine Bestrahlung mit dem sogenannten Gamma-Knife erfolgen, insbesondere bei kleinen und mittelgroßen Tumoren.

  • Als Wait-and-Scan-Therapie wird in Abhängigkeit von der Ausdehnung, Alter, Symptomatik und Allgemeinzustand des Patienten eine abwartende Haltung
    eingenommen, insbesondere bei kleinen, intrakanalikulären Tumoren. 1 – 2mal im Jahr werden ein Kernspintomogramm und eine audiologische Diagnostik durchgeführt. Bei Zunahme des Hörverlustes und/oder sichtbarem Wachstum erfolgt dann die weitere Therapie. 

Während des Europäischen Schädelbasiskongresses im April 2009 in Rotterdam wurden nach lebhafter Diskussion 3 Forderungen als relativ breiter Konsens an das moderne Management dieser Tumoren formuliert:

  1. Ein Klinikum, welches Akustikusneurinome und Vestibularisschwannome behandelt, sollte über alle Optionen der Therapie bzw. Beobachtung verfügen, um Patienten umfassend beraten zu können.

  2. An diesen Einrichtungen bedarf es erfahrener, talentierter und gut ausgebildeter
    Behandler.

  3. Es sind eine detaillierte Erfassung aller Fälle und die ehrliche Analyse der Ergebnisse aller 3 Strategien erforderlich.

 

Für eine Analyse ist unser Experte im Fachgebiet der Neurochirurgie jederzeit für Sie erreichbar:

       
 

 Prof. Dr. med. Steffen Rosahl

  Prof. Dr. med. Steffen Rosahl Spezialgebiet: Neurochirurgie - Lebenslauf des Experten

Prof. Dr. med. Steffen Rosahl bei Vali-Med anfragen.

 

       

Fachgebiete und möglichen Krankheitsbilder

Die Magnetresonanztomografie ( MRT ) verwendet ungefährliche Magnetfelder um (Serien-) Schnittbilder des Körpers herzustellen. Die hervorragende Bildqualität ermöglicht es Strukturen unter 1 mm Größe darzustellen. Als größter Nachteil wird immer die Platzangst in der problematische enge „ Röhre “ aber auch die Lautstärke genannt. Die Gabe von einem geeignetem Kontrastmittel kann bei einigen Untersuchungen wichtig sein, da so eine bessere Darstellung …
… mehr zum Thema bildgebende Verfahren in der Radiologie und Nuklearmedizin …


Moderne Nasennebenhöhlenoperationen basieren auf der Zusammenschau von Beschwerden, Nasenendoskopie und Computertomographie. Der Eingriff erfolgt individuell an Anatomie und Erkrankung angepasst mittels Videoendoskopie, Shaver, ggf. Navigationssystem und feinen Spezialinstrumenten …
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Viele Menschen sind von Schwindel und Gleichgewichtsstörungen betroffen, die Häufigkeit von Störungen der Gleichgewichtsregulation nimmt mit dem Alter zu. 
Der Bewegungsapparat, die Halswirbelsäule, das Gleichgewichtsorgan im Innenohr sowie Meldungen durch das Sehorgan werden in den Gleichgewichtszentren im Gehirn verarbeitet. Störungen der einzelnen Meldesysteme und/oder der Verarbeitung sowie der zuführenden Bahnen führen zu Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Störungen können damit sowohl im Zentrum als auch in der sogenannten Peripherie, also außerhalb des Gehirns liegen..
… mehr zum Thema: Schwindel und Gleichgewichtsstörungen …


Allergie Baden bietet Allergiker in Baden und im Südwesten in der Region Karlsruhe, Baden-Baden, Pforzheim, Bruchsal, Bretten, Landau, Rastatt, Heidelberg, Mannheim, Ettlingen und Umgebung kompetenten Rat und Hilfe im Bezug auf Allergie, Hyposensibilisierung, Allergietherapie, Immuntherapie und Umweltmedizin. Eine Allergie ist eine krankhaft gesteigerte Reaktion eines gesunden Immunsystems auf einen eigentlich harmlosen, meist natürlich vorkommenden Stoff. Am häufigsten kommt es zu allergischen Reaktionen durch …
… mehr hier zum Thema: Hilfe und Rat für Allergiker ..


Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Fachgebiet betreffen u.a. das Sinnesorgan Ohr, das Riechen und die oberen Luft und Speisewege…
… mehr hier zum Thema: HNO Hals Nasen Ohren Fachgebiet ..


Engstellen (Stenosen) der ableitenden Tränenwege zeigen sich klinisch durch das die Patienten sehr belästigende Tränenträufeln, Bindehautentzündungen, einen mehr oder weniger ständig vermehrten Sekretfilm, gelbliches Sekret im Bindehautsack sowie eine akute oder chronische …
… mehr zum Thema: Tränenwegschirurgie …


Verletzungen der Hirnhaut führen zu einem Abfließen von Hirnwasser in die Nase und bergen das Risiko einer aufsteigenden Hirnhautentzündung in sich. Sie müssen deshalb operativ verschlossen werden. Als Ursache kommen Unfälle, Operationen …
… mehr zum Thema: Duraplastik …


Verletzungen der Hirnhaut führen zu einem Abfließen von Hirnwasser in die Nase und bergen das Risiko einer aufsteigenden Hirnhautentzündung in sich. Sie müssen deshalb operativ verschlossen werden. Als Ursache kommen Unfälle, Operationen …
… mehr zum Thema: Duraplastik …


Die infektiöse Mononukleose ist klinisch definiert als Erkrankung mit Fieber, Lymphknotenvergrößerung und Pharyngotonsillitis und muß von der bakteriellen Pharyngotonsillitis oder dem Peritonsillarabszeß abgegrenzt werden. Diese Übersichtsarbeit präsentiert das empfohlene diagnostische und therapeutische Vorgehen und gibt Empfehlungen für die Wiederaufnahme körperlicher und sportlicher Aktivitäten nach überstandener Krankheit …
… mehr zum Thema: Infektiöse Mononukleose …


Das Akustikusneurinom ist ein gutartiger Tumor der Hüllzellen, auch Schwannom genannt, des 8. Hirnnerven (Nervus vestibulocochlearis), der meist von der Pars superior des Nervus vestibularis ausgeht.  Ohne Therapie kommt es häufig zu einem langsamen progredienten Wachstum des Tumors bis in den Kleinhirnbrückenwinkel hinein. Der Tumor führt zur Verdrängung und zum Funktionsverlust des 8. Hirnnerven mit Schwerhörigkeit, Ertaubung, Tinnitus und Schwindel, des Nervus fazialis (Gesichtsnerven) mit Fazialisparese sowie des Hirnstammes und des Kleinhirnes. Therapeutisch stehen 3 Möglichkeiten zur Verfügung: …
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Tinnitus ist ein Symptom einer veränderten oder gestörten Hörwahrnehmung. Liegt eine Schädigung in irgendeiner Station der Hörbahnen vor, resultiert hieraus immer auch eine Veränderung der Hörwahrnehmung. In der Regel entsteht in der Folge ein Tinnitus. Krankheitswert und Krankheitsbedeutung entstehen durch das Leiden am Tinnitus. 
Nach aktuellen Erhebungen haben 25% aller Deutschen bereits einmal einen Tinnitus erlebt, 13% über einen längeren Zeitraum. 2% sind durch die Ohrgeräusche erheblich belastet. 
Ein Tinnitus kann die unterschiedlichsten Ursachen haben …
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In der modernen Kardiologie werden Herz- und Kreislauf auf Erkrankung untersucht, wobei neben EKG und Belastungs-Test auch modernste Ultraschallverfahren mit Flussmessungen eingesetzt werden. Bei Infarkt oder Infraktgefahr werden diagnostische Herzkatheteruntersuchungen und evtl. Gefäßaufdehnungen (PTCA) bei verengten Blutgefäßen einschließlich der Implantation von Gefäßstützen (Stents) vorgenommen, Etwa 10% der erkrankten Patienten werden zur Operation einem Herzchirurgen vorgestellt. Des weiteren: Alkoholablationen bei hypertrophen Kardiomyopathien (TASH), Ballonsprengungen von verengten Herzklappen und Verschlüsse einer offenen Vorhoftrennwand (PFO/ASD) …
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Die Magnetresonanztomografie ( MRT ) verwendet ungefährliche Magnetfelder um (Serien-) Schnittbilder des Körpers herzustellen. Die hervorragende Bildqualität ermöglicht es Strukturen unter 1 mm Größe darzustellen. Als größter Nachteil wird immer die Platzangst in der problematische enge „ Röhre “ aber auch die Lautstärke genannt. Die Gabe von einem geeignetem Kontrastmittel kann bei einigen Untersuchungen wichtig sein, da so eine bessere Darstellung …
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Die Nasenscheidewand teilt die Nasenhöhle in eine rechte und linke. Bei etwa ¾ aller Menschen ist die Nasenscheidewand nicht exakt in der Mittellinie, sondern nach einer Seite „schief“ was jedoch meistens keine Beschwerden verursacht. Eine Korrektur dieser Verbiegung der Nasenscheidwand ist nur notwendig wenn hieraus Beschwerden bestehen. Die seitliche Nasenwand wird durch drei Nasenmuscheln aufgeworfen, die aus einem  …
… mehr zum Thema: Erkrankungen der Nase und Nasennebenhöhlen …


Endonasale Tumorchirurgie: Viele gutartigen und manche bösartigen Tumoren können durch die Nase (endonasal endoskopisch) erfolgreich operiert werden (z.B. Osteome, Papillome, Adenokarzinome). Durch den Einsatz von Mikroskop und Endoskop sowie weiterer moderner Geräte und Instrumente (z.B. sogenannte Shaversysteme und Navigation) können … mehr zum Thema: gutartige und bösartige Tumore operieren …


Die Ballondilatation / Ballonsinuplastik der Nasennebenhöhlen ist eine neue Methode zur schonenden Erweiterung verengter Drainagewege….
… mehr zum Thema: Ballon Sinuplastik / Ballondilatation …

die Experten und Spezialisten bei Vali-Med

Unsere Experten und Spezialisten aus einem medizinischen Teilgebiet. Unser Ziel ist es, Ihnen in kurzer Zeit einen anerkannten Experten in dem für Sie wichtigen medizinischen Teilgebiet zu vermitteln, damit Sie umfassend beraten werden können. Im Vordergrund steht dabei die Qualität dieser gutachterlichen Stellungnahme. Validität ist ein Ausdruck für Gültigkeit einer wissenschaftlichen Feststellung. Sie suchen eine gültige Antwort auf eine medizinische Frage - dabei möchte Vali-Med Ihnen helfen.

 

Dazu konnten wir bislang folgende medizinische Experten gewinnen:

       
 

Prof. Dr. med. Steffen Rosahl

  Prof. Dr. med. Steffen RosahlSpezialgebiet: Neurochirurgie

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Priv. Doz. Dr. med. Gerhard Hesse

  Priv. Doz. Dr. Gerhard Hesse 

Spezialgebiet: HNO - Tinnitus (Diagnostik und Therapie)

Priv. Doz. Dr. Gerhard Hesse bei Vali-Med anfragen.

       
 

Prof. Dr. Michael Strupp

  Prof. Dr. Michael Strupp

Spezialgebiet: Neurologie - Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

Prof. Dr. Michael Strupp bei Vali-Med anfragen.

       
 

Prof. Dr. Werner Hosemann

  Prof. Dr. Werner Hosemann

Spezialgebiet: HNO - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Nasennebenhöhlen

Prof. Dr. Werner Hosemann bei Vali-Med anfragen.

       
 

Prof. Dr. Nicolaus J. Reifart

  Prof. Dr. Nicolaus J. Reifart

Spezialgebiet:
Kardiologie - Koronare Herzkrankheit, Schwerpunkt Koronargefäßaufweitungen mit Ballon, Stent und alternativen Verfahren; Herzkranzgefäßaufweitung statt Bypassoperation bei komplexen Gefäßverengungen und alten Gefäßverschlüssen; Herz-Bypassoperation – zweite Meinung; Herzinfarkt- und Infarktfolgen

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Prof. Dr. Jochen A. Werner

  Prof. Dr. Jochen A. Werner

Spezialgebiet: HNO - Kopf-Hals-Tumoren, Hämangiome, Laserchirurgie im Kopf-Hals-Bereich, vaskuläre Malformationen

Prof. Dr. Jochen A. Werner bei Vali-Med anfragen.

       

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Neurochirurgie

Die Neurochirurgie umfasst als medizinisches Fachgebiet die Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen, Fehlbildungen und (Folgen von) Verletzungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Außerdem beschäftigt sie sich mit den entsprechenden Voruntersuchungen, konservativen Behandlungsverfahren und der Rehabilitation. Das Fach ist eigenständig und wird weder der Chirurgie noch der Neurologie zugeordnet.

Neurochirurgische Arbeit:
Oftmals noch um einiges filigraner als die Allgemeinchirurgie, stellt das manuelle Arbeiten am hochkomplexen Organ Hirn für viele Ärzte eine große Herausforderung dar. Hin und wieder rückt die Neurochirurgie in das Rampenlicht der Medien, so etwa am 7. Juli 2003, als ein internationales, 28-köpfiges Ärzteteam unter Leitung von Prof. Keith Goh versuchte, die erwachsenen iranischen siamesischen Zwillinge Ladan und Laleh Bijani auf deren eigenen Wunsch hin zu trennen; der Versuch scheiterte, und die beiden jungen Frauen verbluteten nach einer 50-stündigen Operation.
Jedoch besteht die Neurochirurgie nicht ausschließlich aus spektakulären Operationen am offenen Hirn, sondern ganz alltäglich zum Beispiel aus mikrochirurgischen Wirbelsäulenoperationen zur Behandlung eines nicht in gleichem Maße medienwirksamen Bandscheibenvorfalls.
Gegenüber der Neurochirurgie gibt es, ebenso wie gegenüber der Psychiatrie, immer noch einige Berührungsängste.
Ein besonderes Teilgebiet der Neurochirurgie ist in diesem Zusammenhang die heftig umstrittene Psychochirurgie, die durch operative Eingriffe versucht, gezielte Manipulationen an des Patienten Psyche vorzunehmen, welche jedoch in demokratischen Staaten nur noch minimal Anwendung findet.

Der Facharzt für Neurochirurgie:
Neurochirurg in Deutschland:
Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland als Facharzt für Neurochirurgie tätig zu werden, bedarf es einer sechsjährigen Weiterbildungszeit. Für den genauen Modus der Facharztweiterbildung ist die jeweilige Landesärztekammer zuständig. Die Ausbildung umfasst mindestens vier Jahre im Krankenhaus, angerechnet werden können:
1 Jahr Chirurgie und/oder Neurologie, Neuropathologie und/oder Neuroradiologie 
oder
1/2 Jahr Anästhesiologie, Augenheilkunde, HNO, MKG oder Pädiatrie 
Ein halbes Jahr muss in der neurochirurgischen Intensivmedizin absolviert werden.

Neurochirurg in den USA:
Um in den Vereinigten Staaten als „neurosurgeon“ tätig zu werden, bedarf es einer siebenjährigen
„residency“-Zeit.
1 Jahr „internship“ in Allgemeinchirurgie und auf anderen chirurgischen Abteilungen rotierend 
6 Jahre Neurochirurgie 

Neurochirurg in Kanada:
Um in Kanada „neurosurgeon“ zu werden, muss eine sechsjährige, in zwei Etappen geteilte Weiterbildung absolviert werden.
2 Jahre chirurgische Physiopathologie und chirurgische Grundlagen 
4 Jahre Neurochirurgie 

Neurochirurg in der Schweiz:
Um in der Schweiz „Neurochirurg“ zu werden, muss eine sechsjährige, in zwei Etappen geteilte Weiterbildung absolviert werden.
1 Jahr in einem nicht-neurochirurgischen Fach (”Fremdjahr”): Allgemeine Chirurgie oder chirurgische Sub-spezialität (mit Ausnahme der Neurochirurgie) mit Teilnahme am allgemein-chirurgischen Notfalldienst, Orthopädie, Kieferchirurgie, HNO, Neurologie, Neuroradiologie, Neuroanatomie, Neuropathologie, klinische oder experimentelle Neurophysiologie, experimentelle Chirurgie. 
5 Jahre Neurochirurgie, wobei der Ausbildungsort mindestens einmal für ein Jahr gewechselt werden muss. 

Statistiken:
Am 31.12 2006 waren in Deutschland 1.561 Neurochirurgen registriert, davon übten 348 eine Tätigkeit im niedergelassen Sektor aus. 182 übten keine ärztliche Tätigkeit aus. 
Der Anteil an Frauen unter den berufstätigen Neuorochirurgen betrug im Jahr 2006 13 %. 
Im Jahr 2006 waren in der Schweiz 99 Neurochirurgen registriert, davon 51 Ärzte mit Praxistätigkeit. 
Die Preise für eine Praxisgründung sind mit einem Grundkapital von schätzungsweise 110.000 € bis 150.000 € zuzüglich Gerätepark, Anschaffungskosten 250.000 € bis 1.250.000 € hoch. 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Neurochirurgie (Stand: 03. Sept. 2009)


Unseren anerkannter Vali-Med Experten aus einem medizinischen Fachgebiet der Neurochirurgie für Ihre medizinische Frage anfragen, wobei im Vordergrund die Qualität dieser gutachterlichen Stellungnahme steht.

       
 

Prof. Dr. med. Steffen Rosahl

  Prof. Dr. med. Steffen RosahlSpezialgebiet: Neurochirurgie

Lebenslauf des Experten

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Arzt und Experte für Neurochirurgie

Arzt und Experte für Neurochirurgie

Unser anerkannter Vali-Med Experte aus dem medizinischen Fachgebiet der Neurochirurgie Prof. Dr. med. Steffen Rosahl hilft Ihnen für Ihre medizinische Frage, wobei im Vordergrund die Qualität dieser gutachterlichen Stellungnahme steht.

Prof. Dr. med. Steffen Rosahl | Spezialgebiet: Neurochirurgie

Prof. Dr. med. Steffen Rosahl bei Vali-Med anfragen

Lebenslauf:

Name:

Prof. Dr. med. Steffen Rosahl

   

Jahrgang:

1963

   

Berufsausbildung:

1984 - 1986 Medizinstudium bis zum Physikum an der 

Martin-Luther-Universität Halle

                                 

1986 - 1990 Fortsetzung des Medizinstudiums an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Staatsexamen und Approbation

                                 

1993-1999 Facharztausbildung Neurochirurgie

   

Universitätsabschluss:

31.08.1990 Staatsexamen (Prädikat „gut“)

 

31.08.1990 Diplommediziner (Prädikat „sehr gut“)

 

29.08.1990 Approbation als Arzt

 

07.07.1992 Dr. med. („summa cum laude“)

   

Studiengang:

1984 – 1986 Medizinstudium bis zum Physikum Martin-Luther-Universität Halle

 

1986 - 1990 Medizinstudium Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena

   

Beruflicher Werdegang:

1989 Diplomarbeit Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

1990 Gastarzt Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (Neuroendokrinologie)

 

1990-1992 Wissenschaftlicher Assistent/HS-Lehrer Institut für Physiologie

der FSU Jena

 

1992-1993 Postdoc Center for Neuroscience, University of
California, Davis

Dept. of Neurology, VA Medical Center, Martinez, USA

 

1993 Assistenzarzt Neurochirurgische Klinik, KH Nordstadt Hannover

05.05.1999 Facharzt für Neurochirurgie

 

2000 Oberarzt „Internationales Neurowissenschaftliches Institut“ (INI) Hannover

 

2002 Oberarzt in leitender Funktion der Neurochirurgie am INI

 

15.01.2003 Habilitation (”Elektrische Tiefenstimulation des Nucleus
cochlearis”) und Venia legendi für das Fach Neurochirurgie

 

2003-2006 Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Abteilung Allgemeine Neurochirurgie Freiburg, gleichzeitig Lehrbeauftragter der Abteilung

 

23.12.2005 Ernennung zum Apl. Professor der Universität Freiburg

 

01.08.2006 - Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie Erfurt
- Sprecher der Schädelbasisgruppe Erfurt

 

30.05.2008 - Sekretär des Neuro- und Kopfzentrums Erfurt

 

01.07.2008 - Stellvertretender Geschäftsführer der Medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft e.V. Erfurt

   

Spezielle neurochirurgische Interessen:

Schädelbasis Chirurgie (mikrochirurgisch und endoskopisch)

Kleinhirnbrückenwinkel

Zervikaler Bandscheibenersatz (Endoprothesen)

Intraspinale Tumore und Fehlbildungen

Periphere Nerven

Minimal-invasive Verfahren an der Wirbelsäule

Neuroprothetik

   

Forschung und Innovation:

3D-Neuronavigation

Elektrophysiologisches Neuromonitoring

Restitution neuronaler Funktionen

Mikrochirurgisches Instrumentendesign

Neuroelektronik

Geschlossene Liquordrainage (Prospektive Evaluierung LiquoGuard®)

Führungskraft (Leadership), Aus- und Weiterbildung in der Medizin

Medizinethik

 

 

Besondere Aktivitäten, Stipendien, Preise:

1982 Lessing-Medaille in Gold

 

1989 Jurypreis der “II. Internationalen Konferenz der klinischen und 

experimentellen Neurowissenschaften”, Diplom der Gesellschaft für 

Neurowissenschaften

 

1990 DAAD-Forschungsstipendium (Neuroendokrinologie Mainz)

 

1992 Jahres-Stipendium für Graduierte des DAAD (#515/402/519/3), UC Davis, CA

 

1993 Promotionspreis der Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

1996 DFG-Stipendium (# 477/382/96) Skull Base Surgery, San Diego, CA

 

1996 WFNS Young Neurosurgeons Award, Co-Author

 

1996 Förderpreis der Stiftung Neurochirurgische Forschung

der DGNC, Co-Author

 

1998 Posterpreis der DGNC

 

2001-3 Schirmherr der BRAINWEEK 2001, 2002 und 2003 in Hannover

 

2004 Berufung als wiss. Beirat in das Kollegium der Europäischen Akademie zur 

Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen

 

2005 Sprecher der Neurochirurgie im Arbeitskreises Neuroprothetik 

der Initiative Mikromedizin (IMM) im VDE

 

2006 Akkreditierung der Neurochirurgie Freiburg als Exzellentes Europäisches 

Ausbildungszentrum durch UEMS/EANS

 

2006 Einrichtung der Stiftungs-Juniorprofessur „Neuroelektronische Systeme“ an
der Neurochirurgischen Abteilung der Med. Fakultät der Universität Freiburg

 

2007 EANS-Zertifizierung für ärztliche Weiterbildung („Training the Trainers“), Lissabon, 15./16.06.

 

2007 Co-Organisator der Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für Schädelbasischirurgie

 

2008 Veranstalter des überregionalen Symposiums „Neuromedizin“ am 30./31.05.2008 zum Thema
„Intrakranielle und intraspinale Blutungen – was wissen wir 2008?“ in Erfurt

 

2008 Gründung des Neuro- und Kopfzentrums Erfurt

 

2008 Berufung in den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Syringomyelie und Chiari Malformation
(DSCM) e.V.

 

2008 Kurs und Zertifizierung für Instrumentationen und Implantationen an der Wirbelsäule,
BasicX, Alicante, 09.-11.07.2008

 

2008 Berufung in den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft
(DCIG) e.V. und der Zeitschrift „Schnecke“ 

 

2008 Innovationspreis HELIOS für die Gründung eines Neuro- und Kopfzentrums

 

2008 Scientific Advisory Board European Congress for Medical and Biomedical Engineering
(eMBEC)

 

2009 Advisory Board of the European Skull Base Society

   

Mitgliedschaft in Gesellschaften:

European Skull Base Society (ESBS, 1995), New York Academy of Sciences (1996), Society for Neuroscience (1998), Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie
(DGNC, 2001), Deutsche Gesellschaft für Schädelbasischirurgie (DGSB, 2005), European Association of Neurosurgeons
(EANS, 2006), Medizinisch - Wissenschaftliche Gesellschaft (MWG) e.V. am HELIOS Klinikum Erfurt (2006)

   

Editorial Boards:

- Medical Science Monitor (International Reviewers Panel) seit Juli 2007

 

- Central European Journal of Medicine (CEJM, Editor)

 

- Thieme/ProCompliance Verlag (Fachherausgeber Neurochirurgie)

   

Wissenschaftliche Beiräte:

European Skull Base Society (ESBS) (Advisory Board)

 

Die Schnecke (Wissenschaftlicher Beirat)

 

Deutsche Gesellschaft für Syringomyelie und Chiari-Malformationen
(DSCM, Wissenschaftlicher Beirat)

 

Neurofibromatose-Gesellschaft (NF-2, Wissenschaftlicher Beirat)

   
 

Den Exerten für Neurochirurgie Prof. Dr. med. Steffen Rosahl bei Vali-Med anfragen.